Outperforming Outsouring: Das Beispiel ERGO Corporate Network
[Dietmar Schöler, Bereichsleiter Infrastrukturmanagement, ITERGO, Köln]
Make or Buy, das ist seit Gründung der ITERGO im Jahre 2000 die immer wiederkehrende Frage bei der Bereitstellung neuer Telekommunikations-Dienstleitungen. Während beim „Buy“ ein Managed Service über eine vertraglich vereinbarte Laufzeit bezogen wird, handelt es sich beim „Make“ um den Einkauf von Basiselementen, die erst durch das ITERGO Engineering zu einem Value Added Service werden.
Ergo Corporate Network ist das Kernnetz der ERGO Versicherungsgruppe, zur Vernetzung der Direktionsstandorte Hamburg, Düsseldorf, Köln und München. Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Bandbreitenbedarfes bedingt durch die steigende Nutzungsintensität eingeführter und neuer Applikationen, sowie der Konsolidierung von Hardware wurde anhand von Opportunitätskosten aufgezeigt, dass die vorhandene Netztechnik die zukünftigen Anforderungen nicht mehr abdecken wird.
Das neue Netz wurde in 2002 öffentlich ausgeschrieben mit der Zielsetzung, die technisch und wirtschaftlich beste Lösung in place in bringen. Die Modularität der Ausschreibung ließ die Diskussion zwischen Outsourcing und Eigenbetrieb zu. Im November 2003 wurde dann die Entscheidung für hypermoderne Technik und Eigenbetrieb mit gedeckelten Kosten für fünf Jahre getroffen. Das Fazit aus allen Betrachtungen war: Outsourcing wird teurer und stellt nicht die geforderte Technikplattform zur Verfügung, um die ERGO-Anforderungen zu lösen. ERGO Corporate Network ist nun seit Juni 2004 in Betrieb und hat alle Erwartungen in puncto Kosten und Verfügbarkeit erfüllt.
